Plasma ist der flüssige Teil Anteil des Blutes (ca. 55%). Es ist gelblich, klar und besteht hauptsächlich aus Wasser, Eiweißen (Volumen, Infektabwehr), Salzen (Elektrolyten wie Natrium, Kalium, Kalzium), Enzymen, Hormonen und wichtigen Nährstoffen (z.B. Glukose).
Wenn du Blut spendest, gibst du etwa einen halben Liter Blut mit allen Bestandteilen (rote, weiße Blutkörperchen, Blutplättchen) ab. Bei der Plasmaspende wird ausschließlich das Plasma gesammelt - eine gelbliche Flüssigkeit, die voller wertvoller Proteine steckt. Alle anderen Blutbestandteile fließen direkt zurück in deinen Körper. Normalerweise hat dein Körper das Plasma schon nach 48 Stunden ersetzt.
Dein Plasma wird zu lebenswichtigen Medikamenten verarbeitet – z.B. für Menschen mit Immunschwäche, oder Enzymmangel, Hämophilie (= Bluter-Krankheit), für Schwerverletzte oder Brandopfer, bei Operationen und als passive Impfung (schneller, aber kurzzeitigen Schutz vor einer Infektion oder deren Folgen wie bei Tollwut, Wundstarrkrampf, Masern, Schlangenbisse, Rhesusprophylaxe in der Schwangerschaft). Weil Plasma nicht künstlich hergestellt werden kann, zählt jede einzelne Spende.
Die eigentliche Spende dauert etwa 30-45 Minuten. In der Zeit kannst du gemütlich entspannen und Me-Time genießen.
Grundsätzlich können alle Plasma spenden, die sich körperlich und geistig gesund fühlen:
Das hängt vom Medikament ab. Zum Beispiel sind die meisten Blutdruckmedikamente, Antihistaminika, Cholesterinsenker oder Verhütungsmittel beim Plasmaspenden erlaubt. Bei Schmerzmitteln wie Ibuprofen, solltest du 24 Stunden nach der letzten Einnahme warten. Nach der Einnahme von Antibiotika ca. 4 Wochen. Frag gerne unsere Ärzt:innen im Spendezentrum bei der Erstuntersuchung, sie klären ab, ob deine Medikamenteneinnahme mit dem Plasmaspenden vereinbar ist.
Ja, wenn der letzte Tattoo- oder Piercing-Termin mindestens 4 Monate zurückliegt. Nach dieser Sicherheitspause kannst du dir einen Termin zur Untersuchung im Spendezentrum vereinbaren.
Erfüllst du alles, bist du optimal auf die Plasmaspende vorbereitet.
Nimm dir Zeit zum Ausruhen, gönn dir ein Getränk im Spendezentrum und vermeide an diesem Tag extreme Belastungen wie Leistungssport oder Saunabesuch.
Zwischen zwei Plasmaspenden müssen 72 Stunden liegen. In deinem persönlichen Referenz-Jahr darfst du bis zu 50-mal spenden.
Mit dem „Referenzjahr“ ist dein persönliches Spendejahr gemeint. Es beginnt mit deiner 1. Plasmaspende. Dieses Datum bleibt als Stichtag immer gleich.
Ja, in vielen Fällen schon, aber nicht in einer Akutphase. Besprich das am besten mit deinem Arzt oder deiner Ärztin im Spendezentrum.
Bei einigen Erkrankungen leider nicht, z. B. HIV, Hepatitis, Krebs, Epilepsie oder schweren Organerkrankungen. Auch nach Drogenkonsum, chronischem Alkoholismus oder bei bestimmten Autoimmunerkrankungen ist keine Spende möglich. Ruf im Spendezentrum an. Dort kann dir unser Arzt / unsere Ärztin eine genaue Auskunft geben.
Wenn du dich nicht fit fühlst: lieber pausieren. Verschiebe deinen Termin und komm wieder, sobald du dich gesund fühlst.
Keine Sorge: Das Punktieren zu Beginn fühlt sich nur wie ein kleiner Pieks an. Danach kannst du dich zurücklehnen und 30-45 Minuten entspannen.
Plasmaspenden bei zwei unterschiedlichen Anbietern ist behördlich nicht erlaubt. Du kannst ganz einfach zu uns wechseln: Melde dich bei uns im Spendezentrum deiner Wahl für einen Termin zur Erstuntersuchung. Alles weitere erklären wir dir dann.
Bei dieser Erstuntersuchung wird noch keine Spende durchgeführt.
Es gibt Situationen, in denen du kurz pausieren musst:
Vor jeder Spende werden dein Gewicht, Puls und Blutdruck kontrolliert. Zusätzlich werden deine Blutwerte überprüft (kleines Blutbild, Gesamteiweiß und Immunglobulin G) und eine Infektionstestung gemacht. Alle 4 Monate gibt es eine ärztliche Untersuchung.
Die 4-Monatsuntersuchung stellt eine routinemäßige klinische Untersuchung des Spenders/der Spenderin durch den Arzt/die Ärztin dar inkl. Gespräch bezüglich etwaiger Änderungen. Sofern hier kein Ausschlussgrund festgestellt wird, darfst du sofort weiter in den Spendesaal zur Spende gehen.
Unser Team im Spendesaal ist die ganze Zeit für dich da und sorgt dafür, dass du dich rund um die Uhr bei uns wohlfühlst. Du bekommst etwas zu trinken und in jedem Spendezentrum ist während der Öffnungszeiten eine ärztliche Betreuung vor Ort.
Weil du mit einer kleinen Geste bereits Großes bewirkst. Plasma kann nicht künstlich hergestellt werden, das heißt: Jede Spende zählt umso mehr. Mit deiner guten Tat kannst du Patien:innen, die auf Medikamente aus Plasma angewiesen sind, helfen, ein normales Leben zu führen. Das ist ein großartiges Gefühl. Und: Für deine investierte Zeit bekommst du von uns pro Spende 40 € als Aufwandsentschädigung.
Unser Buddy-Programm ist sehr einfach: Motiviere deine Freund:innen, Familie oder Bekannte und geh mit ihnen zur ersten Spende. Für jede Person, die du begleitest, bekommst du 30 € (aufgeteilt auf die ersten 3 Spenden der geworbenen Person, bei jeder Spende 10 €).
Ja! Wir bedanken uns für deine Treue mit kleinen Specials. Frag einfach bei deinem nächsten Besuch im Zentrum nach - dort erfährst du Genaueres.
Du findest uns hier:
Mit dem „Referenzjahr“ ist dein persönliches Spendejahr gemeint. Es beginnt mit deiner 1. Plasmaspende. Dieses Datum bleibt als Stichtag immer gleich.
Dein Gewicht muss zwischen 50 und 150 kg liegen und du musst mindestens 18 und maximal 60 Jahre als Erstspender alt sein. Du füllst einen Gesundheitsfragebogen aus und wir klären deine Krankengeschichte und etwaige Medikamenteneinnahme. Vor deiner ersten Spende untersuchen wir deinen Blutdruck, deine Herzfrequenz, den Hämoglobin- (Sauerstofftransport) - und Hämatokritwert (Anteil Blutzellen), deine Leukozyten (weiße) und Erythrozyten (rote Blutkörperchen) und den MVC Wert (Größe der roten Blutkörperchen). Diese Untersuchungen erfolgen bei jeder Spende, eine noch gründlichere ärztliche Untersuchung gibt es vor der ersten Spende und dann periodisch alle vier Monate.
Bei jeder Spende testen wir das Spenderblut auf Hepatitis, HIV und Parvo B-19. In regelmäßigen Abständen messen wir außerdem die Konzentration von Immunglobulin G und Gesamteiweiß in deinem Blut und erstellen ein Blutbild. Die Laborwerte werden dir auf Wunsch auch für externe Arztbesuche zur Verfügung gestellt.
Wenn du irgendeinen Zweifel hast, ob du als SpenderIn geeignet bist, lasse es uns bitte wissen, es geht vielleicht um das Leben anderer Menschen. Wissentlich falsche Angaben führen zum Ausschluss aus unseren Spendeeinrichtungen. Behördliche Konsequenzen können bei Schädigungen anderer Personen nicht ausgeschlossen werden.
Plasma spenden kann man mit jeder Blutgruppe. Plasma wird unabhängig der Blutgruppe verarbeitet.
Nach einer Plasmaspende kommt es im Allgemeinen nicht zu einer Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit. Dennoch raten wir dir von einer extremen körperlichen Betätigung am Tag der Spende ab.
Für Sportler:innen gibt es keine Nachteile durch eine Plasmaspende. Die einzige Einschränkung besteht darin, dass der Spendearm unmittelbar nach einer Plasmaspende für wenige Stunden mechanisch nicht stark belastet werden sollte (z.B. Gewichtheben). Übliche Sportarten (nicht in extremer Form!) wie Joggen, Fußball, Fitness etc. oder sind ohne Einschränkung möglich.
Ja, die Plasmaspende ist für Vegetarier:innen sogar verträglicher als die Blutspende, da der Spender/die Spenderin bei der Plasmaspende im Gegensatz zur Blutspende kaum rote Blutkörperchen (und damit Eisen) verliert. Der Hämoglobinwert wird vor jeder Plasmaspende gemessen und muss gewisse Grenzwerte erfüllen, damit man zur Plasmaspende zugelassen wird.
Tatsächlich gibt es beim Vorgang der Plasmaspende einen Unterschied zwischen den Geschlechtern: Bei Frauen verläuft er in der Regel schneller als bei Männern. Das hat folgenden Grund – Frauen haben im Verhältnis einfach mehr Blutplasma als Männer.
Während der Anteil von Blutplasma am Blutvolumen bei Männern 50 bis 59 Prozent ausmacht, beträgt er bei Frauen 54 bis 73 Prozent. Bei den Blutbestandteilen ist es ebenfalls anders - Frauen haben im Durchschnitt weniger Hämoglobin im Blut. Dieser eisenhaltige Proteinkomplex bindet Sauerstoff an die Erythrozyten und verleiht ihnen ihre rote Farbe – und verlängert den Prozess der Spende.
Nein. Beim gesamten Spendevorgang wird ein neues, steriles Einmalset verwendet. Dieses Einmalset ist hygienisch dicht verschlossen. Das Blut und das Blutplasma zirkulieren ausschließlich in diesem Einmalset und haben keinerlei Kontakt mit der Umgebung. Es gibt keine Möglichkeit, mit Fremdblut oder sonstigem Material in Kontakt zu kommen.
In unserem Spendezentrum in Wien 9 kannst du auch Thrombozyten spenden. Der Zeitaufwand ist etwas höher, etwa 50-70 Minuten, das außerhalb des Körpers zirkulierende Blut ist geringer als bei der Plasmaspende und der verwendete Maschinentypus ist ein anderer. Wenn du Interesse an der Thrombozytenspende hast, dann sprich einfach mit unserem Arzt. Um Thrombozyten spenden zu können, musst du aber mindestens einmal bei uns Plasma gespendet haben und nicht jeder und jede, der/die fürs Plasmaspenden in Frage kommt, kann auch Thrombozyten spenden.
Regelmäßige Untersuchungen im Rahmen der Plasmaspende in Österreich und die gesetzliche Vorsorgeuntersuchung haben zwar beide gesundheitliche Aspekte im Fokus, unterscheiden sich jedoch deutlich in Zielsetzung, Umfang und medizinischem Anspruch. Du solltest auf keinen Fall wegen deiner Untersuchungen beim Plasmaspenden auf die Vorsorgeuntersuchungen verzichten.
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