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Studien belegen positive Auswirkungen der Plasmaspende auf die Gesundheit!

Studie belegt positive gesundheitliche Auswirkungen der Plasmaspende

Die angesehene medizinische Fachzeitschrift „Vox Sanguinis“ hat ein Phänomen bestätigt, das schon lange bekannt ist: Durch die Plasmaspende sinkt der Spiegel der Blutfette im Plasma ab. Die Cholesterin-Studie weist auf eine „blutreinigende“ Wirkung der Plasmaspende hin; es ist bekannt, dass hohe Blutfette, im Besonderen Gesamtcholesterin und LDL-Cholesterin zusammen mit Rauchen, Bewegungsarmut, Übergewicht und Stress zu den Risikofaktoren für Gefäßerkrankungen wie zum Beispiel Herzinfarkt und Schlaganfall gehören.

  • Es wurden bei dieser Studie Daten von 663 Spendern aus 9 amerikanischen Plasmazentren ausgewertet, in beiden Geschlechtern und den Altersgruppen 18 bis 69 Jahre.
  • Es wurden Erstspender beziehungsweise Spender, die vor 6 Monaten das letzte Mal spenden waren, für die Studie herangezogen.
  • Alle Spender mussten die gesetzlichen Auswahlkriterien für die Plasmaspende einschließlich der Routineblutuntersuchungen durchlaufen.
  • Die Spender mussten für 16 Wochen mindestens einmal pro Woche zur Spende erscheinen.
  • Der Cholesterinspiegel wurde vor und nach der Spende gemessen. Sowohl das Gesamtcholesterin als auch das „böse“ LDL-Cholesterin zeigten nach der Spende einen deutlichen Abfall, das „gute“ HDL-Cholesterin blieb im Normalbereich; der Abfall der Werte war größer, wenn der Ausgangswert des Cholesterins höher war (über dem Normalbereich).

Übergewicht, erhöhtes Cholesterin und erhöhter Blutdruck sind die bösen 3, die für Gefäßverkalkungen und dem damit verbundenen hohen Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall verantwortlich sind. Bei Cholesterin sind noch zusätzliche Fettstoffwechselstörungen (Triglyceride > 150 mg/dl und HDL < 40 bei Männern und < 50 mg/dl bei Frauen) zu beachten. Der erhöhte Blutdruck wird mit Blutdruckmitteln, das Übergewicht mit Diäten oder Medikamenten, die teilweise erhebliche Nebenwirkungen aufweisen, und mit Lipidsenkern, die teuer und auch nicht nebenwirkungsfrei sind, behandelt.

Plasmaspenden kann günstige Effekte bei hohem Blutdruck haben

In der angesehenen Fachzeitschrift „Vox sanguinis“ („die Stimme des Blutes“) wurde in der Ausgabe vom Jänner 2015 eine wissenschaftliche Arbeit aus Kanada vorgestellt, die die Wirkung der Plasmaspende auf den Blutdruck untersucht. Im Beobachtungszeitraum von 4 Monaten wurden 666 Spender beobachtet, die in diesem Zeitraum zwischen mindestens 16 und 32 Mal zur Spende erschienen. Bei Spender mit Bluthochdruck kam es zu einer signifikanten Senkung sowohl des systolischen (= oberer Blutdruckwert) als auch des diastolischen (= unterer Blutdruckwert) Blutdruckes, während Spender mit normalem Blutdruck keine Änderungen im Blutdruckverlauf zeigten. 

Diese positiven Änderungen zeigten sich bei einer Spendehäufigkeit von mindestens einer Spende innerhalb von 2 Wochen, bei einer Spendehäufigkeit von einer Spende innerhalb von mehr als 2 Wochen waren die günstigen Effekte nicht mehr zu beobachten. Als Grund für den therapeutischen Effekt auf den Blutdruck wird der Konzentrationsabfall im Plasma befindlicher, blutdruckaktiver Substanzen im Rahmen der Spende angenommen; es laufen auch Studien, in denen Hochdruckpatienten, um ihr Leiden zu behandeln, einer Plasmaspende unterzogen werden („therapeutische Plasmapherese“).

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Plasmaspende Patienten mit Hochdruck helfen kann ihren zu hohen Druck zu vermindern und, wie in einer früheren Ausgabe dieses Newsletters berichtet, auch den Cholesterinspiegel günstig beeinflussen kann, der, wenn er mit hohem Blutdruck zusammenfällt, einen zusätzlichen Risikofaktor für eine Herz-Kreislauferkrankung (Schlaganfall, Herzinfarkt …) darstellt.

 

 

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